Simon Pearce am 06.11.2026, 20:00 Uhr

Funny Bones
Comedy steckt überall. Und Simon Pearce – der hat sie in den Knochen. Klingt komisch, ist aber Funny. Wenn er die Bühne betritt, wird aus Alltag Comedy und aus Alltagstrouble Stand-up.
Jetzt ist er zurück – mit seinem vierten Solo-Programm: FUNNY BONES. Und der Name ist Programm: Alles, was Simon erlebt, landet direkt auf der Bühne. Ehrlich, charmant, manchmal tiefgründig, aber immer verdammt lustig. Selbst für die Dinge, die auf den ersten Blick gar nicht so witzig sind, findet er einen überraschend komischen Ausweg. Denn das Leben macht ihm am liebsten Spaß – und er sorgt dafür, dass es uns genauso geht. Geärgert wird sich schließlich genug.
In FUNNY BONES zeigt Simon, wie viel Humor im ganz normalen Wahnsinn steckt: im Familienleben, im Vatersein, im Zusammenleben mit seiner Frau – und in all den Momenten, die eigentlich zum Verzweifeln sind. Er beobachtet, fühlt, übertreibt (nur ein bisschen) und macht genau daraus feinste Stand-Up-Comedy.
Sein Schauspiel-Talent ist seine Superkraft: Jede Szene wird lebendig. Man sieht sie, man fühlt sie, man ist mittendrin. Ob Ehechaos, schräge Begegnungen oder die kleinen Stolperfallen des Vaterseins – Simon bringt’s mit einer Leichtigkeit auf die Bühne, die man einfach liebt.
Die Süddeutsche Zeitung schrieb einmal: „Ein Abend mit Simon Pearce fühlt sich an wie einem sehr lustigen Freund in einer Kneipe 90 Minuten zuzuhören.“ Und die müssen es ja wissen.
FUNNY BONES ist ein Abend zum Durchatmen, Durchlachen und Abschalten. Handy aus, Kopf frei, Herz offen: Wenn Simon Pearce loslegt, treffen klare Pointen auf echtes Leben – ohne Filter, ohne Firlefanz, aber mit viel Herz und Haltung.
Wer weiß – vielleicht hat er ja wirklich komische Knochen. Herausfinden lässt sich das nur live. Also: hin da.
CiNS – Circus im Nationalsozialismus am 12.11.2026, 20:00 Uhr

Erinnern heißt Handeln!
Das Ensemble CiNS (Circus im Nationalsozialismus) der Zirkusschule Seifenblase e.V zeigt ihre Performance „Circus.Freiheit.Gleichschaltung“ über das Leben der verfolgten jüdischen Circusartistin Irene Bento.
Irene Bento wurde in dem Circus Adolf Althoff versteckt und konnte den Holocaust so mit einem Teil ihrer Familie überleben.
Das Publikum taucht mit der Performance immer wieder in die bunte Glitzerwelt des Circus ein um im nächsten Augenblick mit der bitteren Realität der Circusse im Nationalsozialismus konftontiert zu werden.
In einer gelungenen Mischung aus Artistik am Trapez, Pantomime, Seiltanz sowie Jonglage und Livemusik verzaubern die circensischen Passagen die Zuschauer*innen. Das Ensemble (Roxana Küwen, Moritz Grenz, Florent Lestage, Michael Richter, Jonas Ellermann, Ines Rosemann) schafft einen sehr emotionalen Zugang zu dem Thema „Circus im Nationalsozialismus“ und formuliert mit dem Stück ein entschlossenes „Nie wieder!“, das dazu ermutigt immer da Einzugreifen, wo Unrecht geschieht und die Menschlichkeit verletzt wird.
Ein Stück zum Nachdenken- ein Beitrag wider das Vergessen.
Im Anschluss spielt die Band Bejarano Microphone Mafia und stellt einen Bezug zur aktuellen, gesellschaftlichen Situation her. Kutlu Yurtseven und Joram Bejarano verstehen es mit ihren Texten Alt und Jung zu begeistern, stellen Fragen und regen zum Nachdenken an.
Annie Heger am 19.11.2026, 20:00 Uhr
Up Dat Leven / Auf das Leben
Ob als Radiokolumnistin der NDR-Reihe „Hör mal’n beten to!“, plattdeutsche Buchautorin und Literaturpreisträgerin oder auf der Bühne mit gesellschaftskritischem Kabarett, überall hat Annie Heger sich als erfolgreiche Sängerin, Moderatorin und Kolumnistin auf Hoch- und Plattdeutsch einen Namen gemacht.
„Annie Heger ist die Deern, die nie auf den Mund fällt und ganz nebenbei beweist, dass Plattdeutsch eben doch sexy ist. Frauenpower, Witz und Charme, darin ist Annie Heger stark. Da können ihr nicht viele Kolleginnen die Hand reichen,“ sagt Hanne Klöver vom NDR.
In „Up dat Leven!“ bringt die gebürtige Ostfriesin neuen Texte und Musik auf die Bühne, die das Leben hochleben lassen, „denn das Leben steht niemals still und es muss gefeiert werden!“
Annie Heger hat 2014 die Künstlerische Leitung des PLATTart Festivals übernommen, 2017 war sie für den Kinofilm „Ostfriesisch für Anfänger“ der Plattdeutschcoach, sie schnackt und singt up Platt bundesweit, aus der Plattdeutschen Kulturszene ist sie nicht wegzudenken.
2016 erhielt den Niederdeutschen Kappelner Literaturpreis, sowie in 2018 als erste Frau den Wilhelmine-Siefkes-Preis, weil sie laut der Jury „der plattdeutschen Sprache ihren eigenen Ton verleiht“ und dadurch „maßgeblich dazu beiträgt, auch ein junges Publikum für das Plattdeutsche zu begeistern“.
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